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Donnerstag, 29. November 2012

Warmfuß-Reigen

Winterzeit - Wollsockenzeit.
Also bin ich gerade an der Massenproduktion von Socken - allerdings etwas unwillig, denn das ist für mich eine stricktechnische Pflicht.

Also habe ich Stunden mit meiner Strickmaschine zugebracht um dort ein Paar zu fabrizieren - hmmmm. Der erste Socken war zu klein, der 2. passte einigermaßen und beim 3. verstellte ich die Maschengröße, so dass er nun auch zu klein ist. Wenn ich bedenke, dass ich über 2 Stunden an so einem Teil sitze, dann hätte ich mittlerweile das Paar auch mit der Hand gestrickt.

Daneben noch ein Paar, welches der Nikolaus bringen wird, dann noch Socken aus hand-dyed Opal-Wolle. Keine Ahnung, warum es so einen Hype um Opalwolle gibt - mir gefällt die Qualität nicht - viel zu dünn um zu wärmen/halten. Gerade im direkten Vergleich zu der Regia-Wolle enttäuschend.



Eben hätte ich die Strima fast wieder aus dem Fenster geworfen: ein einfacher Herrenschal (natürlich mal wieder viel zu knapp zum Verschenken...). Die erste Conen-Wolle lies sich nicht verstricken, die 2. (nur gut, dass frau Vorräte hat!) gab unschöne Ränder - beim erneuten Stricken riss mittendrin die fisselige Seiden-Alpaka-Wolle. Immerhin schwitzte ich heute das erste Mal ...

Sonntag, 28. Oktober 2012

ein wenig hundelastig

ich gebe es zu, aber ich habe hier derzeit 3 bedürftige Hunde laufen und bin schwerpunktmäßig mit deren Winterausstattung beschäftigt. Ich hätte mir das nie träumen lassen, denn eigentlich finde ich Hundeklamotten unnötig, aber ich musste umdenken.
Der Große hatte es an den Nieren nach dem erfrischenden Bad im Bach - und überhaupt ächzen die Glieder...
Die wilde Hummel ist inzwischen auch über 10 und hat ihre diversen Wehwehchen.

Und meine kleine Zuckerschnute hat immer noch nicht genug Fell am Bauch und offensichtlich frieren kleine Hunde ganz schnell..

Fangen wir mit den Stricksachen an:



Schnitt ist "Penny", auch als kostenlose Anleitung bei Knitty zu finden. Ich habe der Einfachheithalber das Rippenteil mit der Strickmaschine gemacht und dann den unteren Kraus-Einsatz nach dem Handstricken eingenäht. Fürs blaue, obere Teil waren es knapp 50 g Sockenwolle.



Diese Weste ist aus uralter geerbter grüner Sockenwolle für den Rippenteil und wieder ein Rest für unten (hmmm - so werde ich Reste los!!!)


Und bei der Wäsche wurde aus der Weste ein verfilztes Westchen für den kleinsten Hund... tja - früher gabs noch kein WASCHMASCHINENFEST....

das nächste Mal gibts die Nähsachen zum gugge.


Donnerstag, 13. September 2012

diverse Reinigungen

Strickmaschinenbesitzer kennen das - die Maschine sollte dringend gereinigt werden, aber irgendwie klappt es nie
man nehme:
  • viel Zeit
  • 2 willige und geduldige Menschen mit ausreichend Gesprächsstoff
  • 1 Anleitung aus dem Netz
  • 1 geschützter Freiluftplatz
  • Schraubenzieher, Pinzette, Nüsschen
  • viel Baumwolltuch
  • 3 Zahnbürsten
  • W40, Ballistol, Druckluftspray, Orangenreiniger, Isopropanol
  • Ultraschallgerät, Trockner
  • Becher in allen Größen
  • Papier zum Beschriften
  • 1 Strickmaschine
und dann erhält man eine schön gereinigte Strickmaschine für den Winterstrick



Und wer hat genau auf das obere Bild geschaut - na? wo ist unser neuer Pflegehund???


Sonntag hat MALA Einzug gehalten. Ein ganz lieber, verschmuster Tibet Spaniel. sie ist noch sehr tapsig aufgrund ihrer schlechten körperlichen Verfassung, aber sehr zugewandt und neugierig. Seit heute gibts auch das Tagebuch zum Lesen.



@ Katja - danke für den Korb, sie passte ausgezeichnet rein... Ihre Größe entspricht 2 Meerschweinchen

@ Ina - danke für den Korb. Ich musste eine völlig schlaffe, fertige und diffuse Französische Bulldogge reinschieben - siehe Nizza in den Tagebüchern. Ist aber ganz lieb gewesen trotz der Enge.


Montag, 20. September 2010

ich drücke die Strickschulbank

Da seit Jahren eine Brother Strickmaschine unberührt im Keller leigt und ich beim Anblick der vielen Einzelteile überfordert aufstöhnte, habe ich mich zwecks Unterweisung in der Hamburger Strickschule bei Frau Bauer angemeldet. Dieses Wochenende trafen sich dort also 4 mehr oder weniger unbedarfte Frauen um den Umgang mit ihren Maschinen zu erlernen - oder sagen wir besser, eine erste Hürde zu nehmen.
Eines habe ich nämlich ganz schnell gelernt: Übung macht den Meister. Ich (die anderen auch) kam ganz schön ins Schwitzen ob der die vielen Dinge die man im Blick haben muss - von der Schalterstellung ganz abgesehen. Wie oft hatte ich Laufmaschen statt gestrickter Ware...
Gut, dass Frau Bauer uns Mittags mit einem Vesper wieder zu Kräften brachte (auch wenn ich immer noch meine Smoothies genießen muss)!
mein Arbeitsplatz (gleiche Maschine wie zuhause)

hier wird Programmieren geübt
Umsetzung vom Muster
man beachte hier die Noro-Jacke!!
Stärkung